| Wegbereiter für Innovationen |
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Wirtschaftspsychologie aktuell Heft 04, Jahrgang: 2008 23-26 Eva Traut-Mattausch / Rudolf Kerschreiter / Bernhard Streicher |
| Schlagworte: |
| Innovation, Unternehmenskultur, Führung |
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Wegbereiter für Innovationen Unternehmenskultur und Mitarbeiterführung Worum geht es? Am Lehrstuhl für Sozialpsychologie in München wurden zwei Modelle entwickelt, die Hinweise liefern sollen, wie die Innovationsfähigkeit von Mitarbeitern gefördert werden kann. Was man behalten sollte... Das erste Modell ist das der innovationsfördernden Unternehmenskultur. Das Unternehmen muss sich als Center of Excellence verstehen. Dazu hilft eine Benchmark-Kultur, sowohl extern (sich mit den Besten am Markt vergleichen) als auch intern (immer nach den Best-Practice-Lösungen schauen). Zudem sollten sich Unternehmen als kreative Problemlöser verstehen, hier kommen drei Kulturen zum Tragen: Die Problemlösungskultur, die Fehler- und Lernkultur und die Kreativitätskultur. Ein solches Verständnis wird durch Techniken wie Mängel- und Ideenlisten, Tagesreflexion, Projektreflexion und Sitzungsreflexion unterstützt. Und schließlich sollten sich Unternehmen als Orte hierarchiefreier Kommunikation und konstruktiver Austragung von Konflikten verstehen. Man kennt das unter dem Begriff "Konstruktive Streit- und Konfliktkultur". Das zweite Modell ist das der innovationsförderlichen Mitarbeiterführung. Führungskräfte sollten die Wahrnehmung von Veränderungsdefiziten fördern, indem sie über den Sinn der Aufgaben informieren und überhaupt für Transparenz sorgen und indem sie Kreativitätsziele festlegen. Und sie sollten die Umsetzung von Veränderungsmöglichkeiten fördern (durch konstruktives Feedback, Wertschätzung, faire Prozesse, Handlungsspielräume schaffen...) Fazit des Rezensenten Ein Rundumschlag. Nun wissen wir, was ein innovationsfreudiges Unternehmen auszeichnet. Überraschendes ist sicher nicht dabei. |
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(jt 26.10.2009) |
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